Höhere Berufsfachschule für Altenpflege
(betriebliche Ausbildung / Ausbildungsvergütung)

Berufsbezeichnung
"Altenpflegerin" / "Altenpfleger" mit staatlicher Berufserlaubnis


Ausbildungsvoraussetzungen

  • Realschulabschluss
  • Hauptschulabschluss und abgeschlossene 2jährige Berufsausbildung bzw. staatliche Erlaubnis als Altenpflegehelfer/in oder Krankenpflegehelfer/in


Ausbildungsdauer

  • 3 Jahre


Ausbildungskosten


monatliches Schulgeld: 45,00 €
jährlicher Sachkostenbeitrag: 50,00 €
Prüfungsgebühren: 150,00 €

Ausbildungsinhalte


Lernfelder
1. Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege
1.1 Theoretische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen
1.2 Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren
1.3 Alte Menschen personen- und situationsbedingt pflegen
1.4 Anleiten, beraten und Gespräche führen
1.5 Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken

2. Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung
2.1 Lebenswelten und soziale Netzwerke alter Menschen beim altenpflegerischen
Handeln berücksichtigen
2.2 Alte Menschen bei der Wohnraum- und Wohnumfeldgestaltung unterstützen
2.3 Alte Menschen bei der Tagesgestaltung und bei selbst organisierten
Aktivitäten unterstützen

3. Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen altenpflegerischer Arbeit
3.1 Institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen beim altenpflegerischen
Handeln berücksichtigen
3.2 An qualitätssichernden Maßnahmen in der Altenpflege mitwirken

4. Altenpflege als Beruf
4.1 Berufliches Selbstverständnis entwickeln
4.2 Lernen lernen
4.3 Mit Krisen und schwierigen sozialen Situationen umgehen
4.4 Die eigene Gesundheit erhalten und fördern

Prüfungen

  • Staatliche Abschlussprüfung schriftlich, praktisch, mündlich

 

Mögliche zusätzliche Bescheinigungen am Ende der Ausbildung
(Zertifikate)

  • Grundkurs Validation
  • Durchführung subkutaner und intramuskulärer Injektionen, speziell ventroglutäaler Injektionen
  • Der moderne "Knigge" im Berufsalltag


Einsatzmöglichkeiten

  • Sozialstationen
  • Offene Altenhilfe
  • Seniorenklubs und Seniorenbüros
  • Beratungsstellen
  • Alten- und Pflegeheime
  • Krankenhäuser mit geriatrischen Abteilungen bzw. geriatrischem Schwerpunkt


Zertifiziert nach AZAV und damit umschulungsberechtigt