Nordhausen ist über 1050 Jahre alt. Seine Geschichte reicht in das erste deutsche Königreich 919, erzählt vom Privileg als Freie Reichsstadt und vom deutschen Zentrum der Branntweinbrennerei und Kautabakindustrie im 18. und 19. Jahrhundert. Zahlreiche Betriebe aus dem Kalibergbau, Traktoren-, Bagger- und Motorenbau waren hier angesiedelt und bestimmten das Arbeitsbild.

Nordhausen wurde im Krieg durch Luftangriffe stark zerstört. Im April 1945 starben durch Bomben 8.800 Menschen.

Die Stadt ist zum großen Teil neu erstanden, und man gibt sich große Mühe, die zerstörte Altstadt im alten Glanz erstrahlen zu lassen. Für eine Stadt dieser Größenordnung ist es sicher erwähnenswert, dass es ein über die Grenzen Thüringens hinaus bekanntes Stadttheater gibt, dass eine Straßenbahn fährt, ein großes Hallenbad existiert und zahlreiche Einkaufszentren, Restaurants und andere Einrichtungen das Leben verschönern.

Bundesstraßen aus und in Richtung Göttingen – Kassel – Halle / Leipzig – Bad Harzburg – Erfurt - Gotha und Magdeburg durchkreuzen die Stadt und sorgen auch für günstige Zufahrt zur Bundesautobahn 7 Hamburg – Hannover – Ulm.

Die Autobahn 38 ist fertiggestellt und bindet die Stadt in das Autobahnnetz direkt ein.

Tausende Arbeits- und Studienplätze bieten heute Firmen wie Nordbrand (Nordhäuser Korn!), Schachtbau, Brunnen- und Pumpenbau, nicht zuletzt das große Südharzkrankenhaus und die Fachhochschule.